Nutzungsbedingungen
Security Insight – Version 1.2
Stand: September 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter von Security Insight ist die Security Insight Technologies UG (haftungsbeschränkt), Hinter dem Weiher 15, 53578 Windhagen, Deutschland – nachfolgend „Anbieter“ genannt.
Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der Software Security Insight sowie der damit verbundenen Dienste. Sie gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern.
Der Nutzer stimmt diesen Nutzungsbedingungen vor Abschluss der Bestellung ausdrücklich zu.
2. Vertragsgegenstand
Security Insight ist eine Software für WordPress-Websites zur Analyse, Transparenz und Steuerung von Zugriffen.
Abhängig von Edition und Softwareversion können insbesondere Funktionen zur Erfassung und Klassifizierung von Zugriffen, zur Länder- und IP-Steuerung sowie zur Erkennung und Abwehr bestimmter unerwünschter oder sicherheitsrelevanter Zugriffe bereitgestellt werden.
Maßgeblich ist der zum Zeitpunkt des Erwerbs beschriebene Funktionsumfang der jeweiligen Edition.
3. Keine Garantie vollständiger Sicherheit
Security Insight unterstützt den Betreiber bei der Analyse und Absicherung einer WordPress-Installation.
Die Software kann jedoch nicht gewährleisten, dass sämtliche Angriffe, Sicherheitslücken, Schadprogramme, automatisierten Zugriffe oder sonstigen Bedrohungen erkannt oder verhindert werden.
Security Insight stellt keine Garantie dafür dar, dass eine Website nicht angegriffen, beeinträchtigt oder kompromittiert werden kann.
Security Insight ersetzt insbesondere nicht regelmäßige Updates von WordPress, Themes und Plugins, geeignete Datensicherungen, sichere Zugangsdaten, eine sichere Serverkonfiguration sowie weitere angemessene Sicherheitsmaßnahmen.
4. WordPress, Plugins, Themes und Seiteneffekte
WordPress-Websites bestehen regelmäßig aus Komponenten unterschiedlicher Hersteller und Betreiber. Hierzu gehören insbesondere WordPress-Core, Themes, Plugins, individuelle Erweiterungen, Schnittstellen, Caching-Systeme sowie Server- und Hostingkomponenten.
Eine uneingeschränkte Kompatibilität von Security Insight mit jeder denkbaren Kombination dieser Komponenten kann nicht gewährleistet werden.
Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nicht für Störungen, Funktionsbeeinträchtigungen oder Schäden, die auf Inkompatibilitäten oder Wechselwirkungen mit WordPress, Themes, Plugins, individuellen Anpassungen, Hostingumgebungen oder sonstigen Systemen Dritter zurückzuführen sind und vom Anbieter nicht zu vertreten sind.
Vor Installation, Update oder wesentlichen Konfigurationsänderungen hat der Nutzer eine geeignete und funktionsfähige Datensicherung vorzuhalten.
5. Verantwortung des Betreibers
Der ordnungsgemäße und sichere Betrieb der WordPress-Website verbleibt in der Verantwortung des Betreibers.
Dies umfasst insbesondere Wartung, Datensicherung, Aktualisierung und Absicherung der Website und ihrer technischen Infrastruktur. Security Insight ersetzt keine vollständige Backup-, Wartungs- oder IT-Sicherheitsstrategie.
6. Verantwortung für Sperr- und Schutzregeln
Security Insight ermöglicht abhängig von Edition und Version die Konfiguration von Regeln zur Einschränkung oder Verhinderung von Zugriffen. Der Nutzer ist für die von ihm vorgenommenen Einstellungen verantwortlich.
Insbesondere können Länder-, IP- oder andere Sperrregeln dazu führen, dass auch legitime Besucher, Administratoren, Suchmaschinen oder externe Systeme keinen Zugriff auf Teile der Website erhalten.
7. PREMIUM-Lizenz, Preis und Laufzeit
Security Insight PREMIUM wird als zeitlich begrenzte Lizenz für eine Domain bereitgestellt.
Der reguläre Preis beträgt 96,00 EUR einschließlich gesetzlicher Mehrwertsteuer pro Domain für zwölf Monate.
Die Lizenz beginnt zu dem im Bestell- beziehungsweise Aktivierungsprozess angegebenen Zeitpunkt und endet nach zwölf Monaten automatisch.
Eine automatische Verlängerung findet nicht statt.
Nach Ablauf entstehen dem Kunden keine weiteren Zahlungspflichten. Eine weitere Lizenzperiode kann ausschließlich durch eine aktive Verlängerung durch den Kunden erworben werden.
Der Anbieter kann vor Ablauf auf das bevorstehende Lizenzende und die Möglichkeit einer Verlängerung hinweisen.
8. Nutzungsrecht
Der Nutzer erhält für die Dauer seiner Lizenz ein einfaches, nicht ausschließliches und grundsätzlich nicht übertragbares Recht zur bestimmungsgemäßen Nutzung von Security Insight.
Das Nutzungsrecht gilt ausschließlich für den vereinbarten Lizenzumfang und die lizenzierte Domain beziehungsweise die vereinbarte Anzahl von Domains.
Der Erwerb einer Lizenz überträgt kein Eigentum an Security Insight und keine Urheber- oder sonstigen Schutzrechte.
9. Urheberrecht und geistiges Eigentum
Security Insight einschließlich insbesondere Programmcode, Softwarearchitektur, Benutzeroberflächen, Texte, Grafiken und Dokumentationen ist urheberrechtlich geschützt.
Sämtliche Urheber-, Eigentums- und sonstigen Schutzrechte verbleiben beim Anbieter beziehungsweise bei den jeweiligen Rechteinhabern. Die Lizenz berechtigt ausschließlich zur vertragsgemäßen Nutzung der Software.
10. Kopieren, Veränderung und Weitergabe
Soweit nicht aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften ausdrücklich zulässig, ist es ohne vorherige Zustimmung des Anbieters insbesondere untersagt, Security Insight ganz oder in wesentlichen Teilen zu vervielfältigen oder zu kopieren, zu verändern oder zu bearbeiten, weiterzugeben, zu verkaufen, zu vermieten oder unterzulizenzieren, Dritten unberechtigt zugänglich zu machen, auf nicht lizenzierten Domains einzusetzen oder daraus unberechtigt abgeleitete Softwareprodukte zu erstellen.
Abweichend hiervon darf der Nutzer die Software oder einen vom Anbieter bereitgestellten Downloadzugang einem von ihm beauftragten technischen Dienstleister, Administrator oder sonstigen Erfüllungsgehilfen zugänglich machen, soweit dies ausschließlich zur Installation, Einrichtung, Wartung oder Administration von Security Insight auf der lizenzierten Domain erfolgt.
Hierdurch wird die Lizenz nicht auf den beauftragten Dritten übertragen. Eine Nutzung auf anderen oder nicht lizenzierten Domains sowie eine darüber hinausgehende Weitergabe der Software ist nicht gestattet. Der Nutzer bleibt für die vertragsgemäße Nutzung durch den von ihm beauftragten Dritten verantwortlich.
Das Nutzungsrecht bezieht sich auf die vom Anbieter bereitgestellte Originalsoftware.
Für vom Nutzer oder Dritten veränderte oder manipulierte Fassungen übernimmt der Anbieter, soweit gesetzlich zulässig, keine Verantwortung und keinen Support.
11. Reverse Engineering und Lizenzschutz
Soweit nicht aufgrund zwingender gesetzlicher Bestimmungen zulässig, sind Reverse Engineering, Dekompilierung, Disassemblierung sowie andere Maßnahmen untersagt, die darauf gerichtet sind, Quellcode, interne Verfahren oder technische Funktionsweisen von Security Insight unberechtigt zu ermitteln oder nachzubilden.
Insbesondere dürfen Lizenzierungs-, Aktivierungs-, Update- oder andere technische Schutzmechanismen nicht entfernt, verändert, manipuliert oder umgangen werden.
12. Folgen von Lizenzverletzungen
Bei einer schuldhaften erheblichen Verletzung der Nutzungs- oder Schutzrechte kann der Anbieter nach Maßgabe der gesetzlichen und vertraglichen Voraussetzungen das Nutzungsrecht beenden und die weitere Nutzung untersagen.
Gesetzliche Ansprüche bleiben ausdrücklich unberührt. Hierzu gehören insbesondere Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz, soweit deren gesetzliche Voraussetzungen vorliegen.
13. Updates und Weiterentwicklung
Security Insight wird fortlaufend weiterentwickelt.
Der Anbieter kann Funktionen ändern, ergänzen oder technisch anpassen, insbesondere aufgrund von Änderungen an WordPress, technischen Entwicklungen, Sicherheitsanforderungen oder zur Fehlerbehebung, soweit dadurch die vertragsgemäße Nutzung einer kostenpflichtigen Edition nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
Der Nutzer ist dafür verantwortlich, bereitgestellte sicherheits- oder funktionsrelevante Updates innerhalb eines angemessenen Zeitraums zu installieren, soweit diese nicht automatisch installiert werden.
14. Drittanbieter und externe Systeme
Security Insight arbeitet innerhalb einer technischen Infrastruktur, die teilweise außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegt. Hierzu können insbesondere WordPress, Hostinganbieter, Server, Datenbanken, DNS, E-Mail-Systeme, Browser, Themes, Plugins und weitere externe Dienste gehören.
Für deren Störungen, Ausfälle oder Änderungen ist der Anbieter nicht verantwortlich, soweit diese außerhalb seines Verantwortungsbereichs liegen.
15. Verfügbarkeit
Eine jederzeitige, vollständig unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Software und der mit Security Insight verbundenen Onlinedienste wird nicht garantiert.
Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, technische Störungen sowie Ausfälle externer Infrastruktur können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
16. Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungs- und Haftungsvorschriften, soweit keine wirksame abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
Security Insight analysiert und klassifiziert Zugriffe auf die Website des Nutzers. Abhängig von der eingesetzten Edition, der Konfiguration des Nutzers und den durch Security Insight ermittelten Zugriffsmustern können Zugriffe automatisiert eingeschränkt oder gesperrt werden.
Automatisierte Erkennungs-, Klassifizierungs- und Schutzmechanismen können technisch bedingt nicht gewährleisten, dass jeder Zugriff in jedem Einzelfall zutreffend bewertet wird. Insbesondere kann nicht ausgeschlossen werden, dass legitime Zugriffe als automatisiert, auffällig, unerwünscht oder sicherheitsrelevant eingestuft und hierdurch eingeschränkt oder gesperrt werden.
Der Nutzer ist für die Auswahl, Einrichtung und regelmäßige Überprüfung seiner Konfiguration verantwortlich. Dies gilt insbesondere für Länderregeln, IP-Sperren, automatische Schutzmechanismen, Schwellenwerte und sonstige Einstellungen, die Auswirkungen auf die Erreichbarkeit oder Nutzbarkeit seiner Website haben können.
Der Nutzer ist verpflichtet, die Auswirkungen aktivierter Schutzfunktionen und der von ihm gewählten Konfiguration in angemessener Weise zu überwachen und die Einstellungen bei Bedarf anzupassen.
Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nicht für Schäden, die darauf beruhen, dass aufgrund einer vom Nutzer vorgenommenen Konfiguration oder einer automatisierten Erkennung, Klassifizierung oder Schutzentscheidung von Security Insight
- einzelne Zugriffe oder Besucher nicht zugelassen, eingeschränkt oder gesperrt werden,
- Seiten, Bereiche oder Funktionen einer Website für einzelne oder mehrere Nutzer nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sind,
- legitime Zugriffe irrtümlich als automatisiert, auffällig, unerwünscht oder sicherheitsrelevant klassifiziert werden,
- Anfragen, Buchungen, Registrierungen, Bestellungen, Geschäftsabschlüsse oder sonstige Interaktionen aufgrund einer solchen Einschränkung oder Sperrung nicht zustande kommen,
- oder sonstige mittelbare Auswirkungen oder Seiteneffekte auf den Betrieb, die Erreichbarkeit oder die Nutzung einer Website entstehen.
Dies gilt, soweit gesetzlich zulässig, insbesondere auch für entgangene Umsätze, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Kundenanfragen, Buchungen oder Geschäftsabschlüsse sowie sonstige wirtschaftliche Folgeschäden.
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass automatisierte Klassifizierungen, Bewertungen oder Schutzentscheidungen von Security Insight in jedem Einzelfall fehlerfrei sind oder den vom Nutzer beabsichtigten technischen oder wirtschaftlichen Zweck erreichen.
Die Bereitstellung von Sicherheits-, Analyse- oder Schutzfunktionen stellt keine Garantie für die vollständige Sicherheit, uneingeschränkte Erreichbarkeit oder störungsfreie Nutzung einer Website dar.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie in gesetzlich zwingenden Fällen, insbesondere für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.
17. Datenschutzkonforme Konfiguration und Löschfristen
Security Insight wird mit datenschutzorientierten Voreinstellungen ausgeliefert. Die voreingestellten Speicher- und Löschfristen sowie die standardmäßig aktivierten Funktionen sind darauf ausgerichtet, die Grundsätze der Datenminimierung und Speicherbegrenzung zu unterstützen.
In der BASIC Edition erfolgt keine persistente Speicherung von IP-Daten.
In Editionen, in denen IP-Daten für Schutz- und Steuerungsfunktionen verarbeitet und gespeichert werden, stellt Security Insight Funktionen zur Festlegung beziehungsweise Anpassung von Speicher-, Freigabe- und Löschfristen bereit.
Ändert der Nutzer die vom Anbieter vorgesehenen Standardwerte, ist er dafür verantwortlich, dass die von ihm gewählten Einstellungen und Speicher- oder Löschfristen für seinen konkreten Verarbeitungszweck rechtlich zulässig und angemessen sind.
Die technische Möglichkeit, innerhalb von Security Insight eine bestimmte Speicher- oder Löschfrist auszuwählen, bedeutet nicht, dass diese Speicherdauer im konkreten Anwendungsfall automatisch datenschutzrechtlich zulässig ist.
Der Nutzer ist dafür verantwortlich, seine individuelle Konfiguration mit den für ihn geltenden datenschutzrechtlichen Anforderungen, insbesondere den Grundsätzen der Zweckbindung, Datenminimierung und Speicherbegrenzung, in Einklang zu bringen.
Security Insight entbindet den Nutzer nicht von seinen gesetzlichen Informations-, Dokumentations-, Prüf- und Löschpflichten oder sonstigen Pflichten als datenschutzrechtlich Verantwortlicher.
Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nicht für Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorschriften oder daraus entstehende Schäden, Ansprüche, behördliche Maßnahmen oder sonstige Nachteile, die darauf beruhen, dass der Nutzer die Standardkonfiguration verändert und eine von ihm selbst festgelegte Konfiguration, Speicherfrist oder Löschfrist verwendet, die für seinen konkreten Verarbeitungszweck rechtlich nicht zulässig oder nicht angemessen ist.
Dies gilt nicht, soweit der Verstoß auf einer vom Anbieter zu vertretenden Fehlfunktion von Security Insight beruht oder eine Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden darf.
18. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und der jeweils geltenden Datenschutzerklärung des Anbieters.
Die Datenschutzerklärung wird dauerhaft auf der Website des Anbieters bereitgestellt.
19. Vertragsende
Die PREMIUM-Lizenz endet nach Ablauf der vereinbarten zwölf Monate automatisch.
Es erfolgt keine automatische Verlängerung und keine automatische Berechnung einer weiteren Lizenzperiode.
Eine erneute Lizenzperiode entsteht erst durch eine aktive Verlängerung durch den Kunden. Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Beendigung bleiben unberührt.
20. Änderungen der Nutzungsbedingungen
Der Anbieter kann diese Nutzungsbedingungen für zukünftige Vertragsabschlüsse ändern.
Für bestehende Verträge gelten Änderungen nur im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen und getroffenen Vereinbarungen.
Jede veröffentlichte Fassung erhält eine eindeutige Versionsbezeichnung.
21. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nicht durchsetzbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
An die Stelle der betroffenen Bestimmung treten die hierfür geltenden gesetzlichen Regelungen. Gleiches gilt für etwaige Regelungslücken.